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Christoph Keese
Geschäftsführer Axel Springer hy GmbH / CEO World Minds / Autor
Christoph Keese is a prominent business leader and digital transformation expert based in Germany. He currently serves as the Co-CEO and Managing Partner of hy - the Axel Springer Consulting Group, a position he has held since April 2017.1
Professional Experience
Keese has an extensive background in media and digital business:
- He was previously the Executive Vice President at Axel Springer SE from 2013 to 2017, where he played a key role in driving the company's digital transformation.3
- Prior to that, he held several high-profile positions in journalism, including:
- Chief Editor of Welt am Sonntag (2004-2007)
- Chief Editor of Financial Times Deutschland (2001-2004)
- Deputy Chief Editor of Financial Times Deutschland (1999-2001)
Current Roles
In addition to his position at hy, Keese holds several other notable roles:
- Chairman of the Board at WORLD.MINDS (since February 2022)
- General Partner at Einstein Industries Ventures (since February 2022)
- Advisory Board Member at Lakestar (since March 2018)
- EMBA Practice Faculty at the University of St. Gallen (since January 2022)
Expertise and Focus
Keese is known for his expertise in:
- Digital transformation
- Business model innovation
- Strategy consulting
- Media and technology
At hy, he leads a team of over 60 employees, helping companies identify growth opportunities and establish successful growth models.2
Publications and Recognition
Keese is also an author and has received recognition for his work:
- His book "Silicon Germany" was named the best business book of 2016 by Handelsblatt.1
- He is a popular speaker on topics related to digital disruption and business transformation.4
Christoph Keese's career demonstrates a strong focus on helping businesses navigate the challenges and opportunities of the digital age, drawing from his extensive experience in both traditional media and digital innovation.
Highlights
Eine kurze Geschichte des Zusammenbruchs der Silicon Valley Bank in 14 Punkten:
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Die Gründer der Bank beheben Leidensdruck von Startups: Sie gewähren Darlehen gegen Sicherheiten in Form von Aktien am Unternehmen. Das verhindert unnötige Verwässerung durch Kapitalerhöhungen.
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Startups parken Geld aus Kapitalrunden bei der Bank.
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Die Bank verleiht dieses Geld an weitere Startups, kann, will und darf aber nicht alle Einlagen als Kredite ausreichen.
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Mit dem Überschuss erwirbt die Bank Schuldtitel der Regierung. Damit sichert sie sich festes Zinseinkommen, geht aber hohe Risiken ein, da diese Papiere Kurswert einbüßen, wenn Zinsen steigen.
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Covid, Ukraine-Krieg, Energiepreise und andere Faktoren lösen Inflation aus. Die Zentralbank bekämpft die Inflation durch Erhöhung der Leitzinsen.
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Die Bank übersieht, dass sie nun doppelt gegenüber dem Zinsniveau exponiert ist: Steigen die Zinsen, bekommen Startups schwerer neues Geld und greifen eher auf ihre Einlagen zu. Gleichzeitig fallen die Kurse der Anleihen: Je höher die neuen Zinsen, desto unattraktiver werden Anleihen zum alten Zins. Das Management könnte sich strafbar gemacht haben – auch durch Insider Trading kurz vor dem Zusammenbruch.
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Der US-Regulator überprüft die Anlagepolitik der Banken absichtlich nicht so intensiv wie europäische Regulatoren. Hin und wieder Bankpleiten aufzufangen, ist aus Sicht Washingtons billiger als die Finanzbranche durch Überregulierung zu strangulieren.
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Venture Capital-Geber beobachten die Silicon Valley Bank genau, erkennen die Doppel-Exposition und raten Startups, ihr geparktes Geld in Sicherheit zu bringen. Ein Bankrun beginnt.
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Die Bank verkauft Zinspapiere unter Einstandspreis. Am Mittwoch kündigt sie an, dabei zwei Milliarden Dollar verloren zu haben.
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Venture-Geber und Startups sind untereinander extrem stark vernetzt. Niemand möchte als Letzter kommen, alle heben ihr Geld gleichzeitig ab. Die Bank bricht unter den Forderungen zusammen.
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Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) übernimmt die Kontrolle über die Bank. Schon am Samstag wird in Santa Clara eine Ersatzbank gegründet. Sie zahlt ab Montag morgen alle Forderungen unterhalb der Sicherungsgrenze von 250.000 Dollar aus.
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Parallel suchen Regierung, FDIC und Federal Reserve Board nach einem Käufer für die Silicon Valley Bank. Typischerweise üben sie Druck auf andere Banken aus, das malade Institut zu übernehmen. Am Sonntag Abend wird klar, dass es schwer wird, einen Käufer zu finden. Wenn überhaupt, dann nur mit einem Quasi-Totalverlust der SVB-Aktionäre und einer hohen Ausfallquote für größere Einlagen.
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Mit der Signature Bank fällt am Sonntag eine weitere US-Bank aus. Sorge macht sich breit, dass die Krise wie bei Lehmann in Wellen durch das Finanzsystem zieht.
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US-Präsident Joe Biden kündigt am Sonntag entschlossene Maßnahmen zur Stabilisierung des Systems an. Zugleich macht er klar, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
