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Sebastian Klein
Co-Founder Neue Narrative | Karma Capital | Blinkist 📘 Author “The Loop Approach” 💸 Wir müssen über Geld reden
Sebastian Klein is a serial entrepreneur and published author with a background in psychology.
After a challenging experience in management consulting, Sebastian pursued his passion for entrepreneurship by starting his own companies, including Blinkist and TheDive.
He founded Blinkist in 2012, focusing on summarizing non-fiction books, which eventually led to its acquisition by Go1 in 2023.
Sebastian also co-founded TheDive, a transformation consultancy in Berlin and Munich, where he developed 'The Loop Approach' transformation framework and authored a book on it.
Additionally, he is involved in Neue Narrative, a print magazine on the future of work, and NN Publishing, a media company exploring innovative work practices.
In 2018, Sebastian established Karma Capital, an investment holding dedicated to business models benefiting the planet and society.
His educational background includes studies in psychology, business, IT, and marketing at various universities.
Sebastian has been associated with organizations such as taxmenow, Neue Narrative, The Loop Approach, Karma Capital Group, TheDive, Blinkist, HolacracyOne, The Boston Consulting Group, and Phlink e.V.
Highlights
Ich liebe es, übers Wochenende zum Shoppen nach New York zu fliegen.
Ist gelogen. Aber das habt ihr euch eh schon gedacht.
Am Wochenende war ich nicht in New York, aber dafür beim Purpose Ride:
Seit 3 Jahren co-organisiere ich dieses Event, das mir wahnsinnig viel Spaß macht:
Jedes Jahr bringen wir ein Dutzend Menschen aus der Impact-Welt zusammen. Wir steigen in Berlin in den Zug und sitzen dann 3 Tage auf dem Rad.
Es gibt kein Programm, außer dass wir den ganzen Tag durch die Landschaft radeln, zwischendurch in Seen hüpfen und gut zusammen essen.
Für mich sind diese Touren ein absolutes Highlight, denn es kommt vieles zusammen, was ich liebe: 🚲 Radfahren, 🌳 draußen sein, neue Orte und schöne Natur sehen, 🥕 lecker pflanzenbasiert essen, 🤝 mit Menschen abhängen, die mit unterschiedlichsten Projekten versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen.
Was ist New York schon dagegen?
Vielen Dank an alle, die dabei waren: Matti, Koos, Lukas, Tom, Jana, Maria, Vanessa, Jan, Vera, (Ka)Mila, Anna, Frederik
Und vielen Dank an OSTMOST, die uns mit ein paar Drinks supportet haben! 🙏
(Wenn ihr beim nächsten Mal dabei sein wollt, meldet euch bei mir.)
Foto: Frederik Lorenz
Warum das Nicht-Besteuern der Reichsten bedeutet, dass du am Ende mehr Steuern bezahlst 💩
Ich finde bei der Debatte darüber, ob die Reichsten mehr zum Gemeinwesen beitragen sollen, einen Punkt sehr wichtig:
Wer gegen “tax the rich” ist, ist damit automatisch auch für “tax the not so rich”.
Denn irgendwoher müssen die Steuern ja kommen.
Wenn die Reichsten großzügig ausgenommen werden, bedeutet das, dass du am Ende mit deiner Lohnsteuer, mit den Konsumsteuern wie Mehrwertsteuer, anteilig einen größeren Beitrag zum Gemeinwesen leisten musst.
Das, was die Reichsten nicht an Steuern bezahlen, bezahlen eben die Normalverdiener*innen.
Wer weiß, in welchem Zustand unsere Infrastruktur, unsere Schulen und Gerichte sind, sollte wissen, dass überall Geld fehlt.
Und natürlich kostet auch der unvermeidliche Umbau unserer Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit viel Geld. Aktuell erfolgt der im Schneckentempo, weil hier schlicht und ergreifend Geld fehlt.*
Und weil Reiche ihre Lobbymacht nutzen, um den Umbau zu behindern. Aktuell verfolgen wir in Deutschland die Strategie “tax the not so rich”. Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen.
Und gleichzeitig wachsen die Vermögen der Reichsten von Jahr zu Jahr an. Wir sind eine der reichsten Gesellschaften aller Zeiten, aber wir leisten uns ein Maß an Ungleichheit, das wirklich beschämend ist.
Für mich ist daher absolut selbstverständlich, für “tax the rich” zu sein.
Ja, ich weiß, dass der Staat auch Geld ausgeben kann, ohne es sich in Form von Steuern von seinen Bürgerinnen zu holen. Das ist eine andere Diskussion, die wir an anderer Stelle auch führen sollten. Mir geht es hier um die aktuelle Situation, in der ein Großteil der staatlichen Ausgaben aus Steuergeldern finanziert wird.
