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Carina Goldschmid
CEO Startup Communication | Unternehmerin, Speakerin
Carina Goldschmid is a dynamic entrepreneur and marketing professional, currently serving as the Co-Founder and Chief Marketing Officer (CMO) at xclusive waters, a position she has held since January 2021. In addition to her role at xclusive waters, she is also the Founder and CEO of Startup Communication, a consulting firm focused on public relations and online marketing for startups and rapidly growing companies, which she established in 2016.135
Professional Background
- xclusive waters: As CMO, Goldschmid is responsible for overseeing the marketing strategies and initiatives that drive the brand's growth and visibility in the market.4
- Startup Communication: Under her leadership, this agency has gained recognition for its innovative approach to PR, emphasizing transparency and effective communication for startups. Goldschmid advocates for supporting female entrepreneurs and encourages diverse pathways in startup development.12
Education
Goldschmid studied at Hochschule Macromedia, where she deepened her knowledge in media and communication management, further enhancing her expertise in the field.1
Advocacy and Philosophy
Carina is passionate about fostering a new economic ecosystem through startups, believing they play a crucial role in shaping the future. She emphasizes the importance of creating supportive environments for teams and advocates for women in tech and entrepreneurship, encouraging them to pursue their passions whether in technology or creative fields.12
Through her work, Goldschmid aims to challenge traditional business norms and promote a culture of innovation and collaboration within the startup community.
Highlights
Wenn du 3 Tage Arbeit in ein Konzept steckst und dann geghostet wirst...
Es ist mal wieder passiert, dass wir allein im Call saßen und 15 Minuten verstrichen sind ohne dass jemand den Meeting-Raum betritt.
Doch kurz dazu, was davor passiert ist: – Ein potenzieller Kunde fragt an und wir vereinbaren ein Erstgespräch – In den ersten 30 Minuten sprechen wir über die Zielsetzung, seine Zielgruppen und welche Pläne er für den deutschen Markt hat – Wir vereinbaren einen zweiten Termin für die Konzeptpräsentation – Ich nehme die Infos mit ins Team und wir starten in die Kreativphase. Ein Brainstorming ist bei uns immer vor Ort und mit mindestens 3 Personen aka Kreativtypen. – Im Anschluss wird aus den Ideen ein Konzept, das wir individuell auf den Kunden zuschneiden
All das machen wir erst mal kostenlos. Denn für uns ist es wichtig, dass wir die Erwartungshaltung des Kunden verstehen – und der Kunde versteht, was es dafür braucht, seine Ziele zu erfüllen. Erst dann gibt's von uns ein Angebot.
In diesen Momenten fragen wir uns immer: Ist das das richtige Vorgehen? Sollten wir nicht doch unsere ersten Kreativideen in Rechnung stellen, um Ghosting zu vermeiden? Wie handhabt ihr das?
Die Antwort des potenziellen Kunden stelle ich gerne in die Kommentare.
#Ghosting #Agencylife #PR
Markus Hartmann Jonas Lindner Christian Böhm Simon Künzel Lorenz Schreiber Peter Greisberger Christian Ernle
ICH MUSS GAR NICHTS! Und warum ich bis heute Probleme mit dem Wort "Jour Fixe habe"...
Mein erster richtiger Job war damals in der internen Kommunikationsabteilung eines Konzerns. Ich war hochmotiviert und hatte so viele Ideen, die ich umsetzen wollte. Denn wir befanden uns zu dem Zeitpunkt im einem Change Prozess. Doch die Realität einer Old Work Culture holte mich schnell ein:
🗓 Der wöchentliche Jour Fixe wurde zu meinem absolut schlimmsten Termin in der Woche. Statt den angesetzten 60 Minuten wurde er häufig über das Doppelte der Zeit überzogen und es war einfach nur ein Geplänkel von "Könnte man mal." "Sollte man mal." "Auch gute Idee." Es ging dem Team nur darum, sich wichtig zu machen, überhaupt nicht um die Inhalte. Entsprechend haben sich die Themen auch über Wochen und Monate wiederholt.
🎮 Montagmittag um 12.00 Uhr: Ich war mit meinen Aufgaben für die Woche fertig. Also bin ich zu meinen Kolleg:innen und fragte sie, ob ich unterstützen könne. Ich habe dann gesagt bekommen, dass ich mich mal entspannen soll und mir wurde zur Beschäftigung eine Excel-Datei zugeschickt. Man konnte darüber Tetris spielen und via Shortcut schließen, wenn der Chef um's Eck kommt. Dieser Moment wird mir immer in Erinnerung bleiben – denn ich kann's immer noch nicht fassen 🤣
⭐ "Tolle Idee, aber das macht die Agentur." Oh man. Aufgrund gähnender Langeweile habe ich ein Konzept für das neue Smart Working Office erstellt, eine Video-Kampagne, in der wir die Räume vorstellen und die ersten Teams begleiten. Aber im Konzern macht man sowas nicht selber. Ich musste die Idee an die Agentur abdrücken und war dann als Junior raus. Das haben die "wichtigen" Leute umgesetzt.
Also habe ich meinen ersten Job mit wirklich gutem Gehalt gekündigt und habe stattdessen ein Volontariat bei einer PR-Agentur gestartet. Für 1.500 Euro brutto. Mein Chef und viele viele Bekannte haben damals zu mir gesagt: Das kannst du doch nicht machen. Agentur ist brotlos. Ich habe mich trotzdem dafür entschieden.
3 Jahre später habe ich mich selbstständig gemacht. Damals mit 24. Die motivierenden Worte waren:
- "Du bist zu jung."
- "Willst du keine Kinder? Dann lohnt sich das doch gar nicht."
- "Noch eine Agentur in München? Da gibt's doch schon so viele."
Fast 9 Jahre später schaue ich zurück und denke mir: Ich habe mich nie beeinflussen lassen, mir ging es immer mehr um die Sache als um das Geld und ich bin so froh, dass ich den Job damals hingeschmissen habe. Denn ich setze meine eigene Vision um und kann zu Projekten und Menschen, hinter denen ich nicht stehe, einfach sagen: "Ich muss gar nichts."
Diese Geschichte ist meine eigene, aber inspiriert von der wunderbaren Dr. Tina Ruseva. Vielen Dank liebe Tina für deinen Mut, dein Engagement und dass du so eine tolle Bewegung gestartet hast.
Das Bild ist übrigens in meinem ersten Mini-Büro in einem Rückgebäude in Schwabing. Ja, wir hatten noch Telefone mit Kabel 😃
#IchMussGarNichts #FemaleEmpowerment #Startup #Gründung #Softwork
