Suggestions
Stefan Bergheim
Futures Literacy & Quality of Life
Stefan Bergheim is a dedicated professional working in a non-profit think tank, focusing on innovative ways to enhance people's quality of life.
With a background in management, a Ph.D. from the University of Oregon, a Diplom from Universität des Saarlandes, and Abitur from Emil von Behring Gymnasium, Stefan brings a wealth of knowledge and expertise to his work.
His notable projects include leading discussions on 'Quality of life in the digital age' and 'Positive Futures - Forum for Frankfurt', along with spearheading the well-being and progress working group in the German Chancellor's futures dialogue.
Stefan's contributions extend to the federal government's strategy 'Wellbeing in Germany – what matters to us', where he played a pivotal role as a member of the scientific advisory board.
He has authored a chapter on well-being for the UNESCO book 'Transforming the Future - Anticipation in the 21st Century' and actively participated in designing and facilitating Futures Literacy Labs and curating forums.
While most of his work is in German, Stefan's core concepts and projects are also accessible in English through various platforms.
His specialties include quality of life, dialogue, indicators, and futures literacy, showcasing his deep commitment to fostering positive societal progress.
Currently serving as the Director at ZGF - Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt, Stefan has previously held roles as a Partner at ZUKÜNFTE and an Expert Consultant at UNESCO.
Highlights
My revised note „On the #competence of #Futuresliteracy” is now available online. It uses the structure “competence = knowledge, skills, and attitudes” and includes revised descriptions of six sub-competences of Futures Literacy and four competence levels.
📂 The note can be downloaded from Researchgate: https://lnkd.in/eENiP2p2 📂 Or from the Center for Societal Progress: https://lnkd.in/e8peH83a
I look forward to more discussions that build on the note. The learning journey never ends.
👏 Many thanks to those who initiated major improvements compared to the first draft or interacted on the series of LinkedIn posts in May, especially Tamás Gáspár, Ilkka Tuomi, Riel Miller, Lilly Herde, Sébastien Martin, Kenneth Y. Wee, Jasmin Jossin, Fabian Bahm, Valeria Berghoff-Flüel, Hamid R. Sarabadani, Birgit Freitag, Felicitas zu Dohna, Priscila Grison, Pedro de Senna, Luan Williams, Chris Jackson, Bridgette Engeler, Mehmet Uymaz, Wendy Schultz, Rodney Frederickson, Ulf-Daniel Ehlers, Stefanie Ollenburg, Nick Balcom Raleigh, Ciarán Dunne, Laurent Bontoux, Nicola Spano, Robert Schaffner, Bernard Verlaan, Teresa Moreira, Felipe Koch, Leif Edvinsson, Anna Blume, Beat Meyer, Javier Miguel López, Raquel Sztejnberg, Linda Hofman and more.
Hier und in meinen Publikationen, Podcasts etc. zeige ich auf, wie ich mit Zukünften arbeite, mit welchen Methoden, auf welcher theoretischen Basis und mit welchen Ergebnissen.
🌉 Vielleicht ist es auch hilfreich aufzuzeigen, wie ich NICHT arbeite, was ich nicht mache, was ich nicht verspreche. Hier ein erster Versuch mit einem Fundstück, wo jemand „gesichertes Wissen über die Zukunft“ verspricht. Ich verspreche das nicht. Aber vielleicht ist es hilfreich zu überlegen, wo so ein gesichertes Wissen möglich sein könnte. Mir fällt der Bau einer Brücke ein. Die Auftraggeberin will zu Recht wissen, welche Last die Brücke in der Zukunft tragen kann, welche Windstärke sie aushalten kann usw. Oder sie gibt das schon in der Ausschreibung vor. Die IngenieurInnen des Bauunternehmens müssen der Auftraggeberin dann zusichern, dass dies in der Zukunft genau so sein wird und sie versucht mit ihren ExpertInnen zu überprüfen, ob diese Prognosen zutreffen werden. Auftraggeberin und Nutzer der Brücke bekommen Sicherheit über die Zukunft. Passt. Wichtig. Ingenieure bei der Arbeit an einem komplizierten System.
🌱 Der Unterschied zu meiner Zukünfte-Arbeit: Die Brücke lebt nicht. Wenn sie einmal steht, dann verändert sie sich (hoffentlich) nicht. Sie wird nicht stabiler, weil sie eventuell stärker belastet wird als ursprünglich gedacht. Es kann nichts Neues entstehen. In lebendigen, komplexen, emergenten, adaptiven, antizipatorischen Systemen ist das alles anders. Jedes menschliche System, jede Organisation ist komplex und verändert sich auf unvorhersehbare Weise. „Gesichertes Wissen über die Zukunft“ kann es hier nicht geben – so sehr sich das manche Entscheider auch wünschen mögen. Auch nicht im Plural „gesichertes Wissen über Zukünfte“. Auch kein „wissenschaftlich gesichertes“.
🖼 Was möglich ist, das ist eine Vergrößerung unseres Wissens über die Gegenwart und über die verschiedenen Vorstellungen von Zukünften, die wir heute haben. Aber „gesichert“, also festgezurrt ist auch das nicht. Wir können uns herantasten, aktuelle Trends betrachten, Muster erkennen, Wünsche formulieren, Annahmen sichtbar machen, Alternativen explorieren, Gemeinsamkeiten entdecken, neue Handlungsideen entwickeln. Die Kompetenz der #Zukünftebildung bzw. #Futuresliteracy bedeutet auch, dass man weiß, wann man es mit einer Brücke und wann mit einem lebendigen System zu tun hat – und das entsprechend passende Vorgehen wählt.
👉 Wer gute Beispiele zu gesichertem Wissen über die Zukunft hat, gerne hier teilen.
